Bankenkrise, Eurokrise  -  In der Bankenkrise spielten "Zweckgesellschaften" beim Absturz der Banken eine wichtige Rolle.

Zugleich ein Lehrstück über Wikipedia.


 

 

Seit längerem haben Banken "Zeckgesellschaften" gegründet, mit deren Hilfe sie Geschäfte abwickelten, die nicht in ihren Bilanzen erscheinen sollten. Das konnten etwa besonders risikoreiche Geschäfte sein oder auch Geschäfte, die der Bank nach ihren Statuten nicht erlaubt waren. "Zweckgesellschaften" haben einen erheblichen Anteil an der Bankenkrise gehabt.

 

Diese "Zeckgesellschaften" existierten in der Geschäftswirklichkeit, ohne dass sie in der allgemeinen Bilanzierung-Fachwelt, etwa eines durchschnittlichen Lehrstuhlinhabers für betriebliches Rechnungswesen, bekannt waren. Wären sie bekannt gewesen, hätten sie eine Flut von Veröffentlichungen ausgelöst. Was dann nach 2008 auch tatsächlich geschehen ist. 

Als ich mich 2008 bei Wikipedia über "Zweckgesellschaften" informierte, fand ich dort einen sachkundigen Artikel, aber nicht die geringste Andeutung einer Kritik. also ergänzte ich den Artikel um einen Abschnitt "Kritik". Dieser Abschnitt war am nächsten Tag gelöscht. Ich wiederholte meinen Eintrag, er wurde erneut gelöscht.

 

Daraufhin habe ich meine Kritik in einem Artikel in der ZEIT veröffentlicht. Es ist m.W. der erste kritische Aufsatz zu Zweckgesellschaften. Die Überschrift stammt von der Redaktion. 

 

Sighard Wilhelm, Casinos schließen! Die Lektion   In die Bilanzen der Banken gehören alle Risiken, DIE ZEIT, 13.11.2008, Nr. 47.

 

Sie finden den Artikel im ZEIT-Archiv unter den Stichworten: "Sighard Wilhelm" und "Zweckgesellschaften Casinos".

(Ich bin leider nicht versiert genug, einen direkten Link herzustellen.) 

 

 

 

 

 

 können.